Ernährung für die Psyche: Diese Lebensmittel helfen laut Studie gegen soziale Ängste

 
 
 

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Forscher fanden in einer Studie heraus, welche Ernährungskomponenten sich positiv gegen Sozialphobien auswirken können.

Die richtige Ernährung für die Psyche? Wie das zusammenhängt, wollen immer mehr Forscher untersuchen – und kommen bereits zu erstaunlichen Ergebnissen.

Eine soziale Phobie – also die Angst vor alltäglichen Situationen – kann bei Betroffenen oft ein Leben lang mit starken Einschränkungen und Vermeidungsstrategien einhergehen. Laut einer US-Studie gibt es aber die Möglichkeit, der Angststörung mit bestimmten Lebensmitteln entgegenzuwirken. (Lesen Sie auch: Diese Anzeichen entlarven einen toxischen Arbeitgeber)

Laut der US-Studie helfen fermentierte Lebensmittel gegen soziale Ängste

Leidet eine Person unter einer oder mehreren sozialen Phobien, bedeutet dies ein hohes Maß an Unsicherheit in "normalen" Situationen und einer stetigen Angst, von anderen negativ beurteilt zu werden, sich in peinlichen Situationen wiederzufinden oder sich schämen zu müssen. Glücklicherweise gibt es Methoden, die dabei helfen können, diese Angst zu überwinden, darunter auch die Ernährung. 

Laut einer Studie des "Psychiatric Research Journals" unter der Leitung des Psychologie-Professors Matthew R. Hilimire der Universität in Maryland, Baltimore, sind fermentierte Lebensmittel echte Helfer, wenn es darum geht, ganzheitlich gegen soziale Ängste vorzugehen – darunter etwa Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi, Sauerteigbrot, Sojasoße und Bier. (Auch interessant: Gemüse fermentieren – Darum sollten Sie es ausprobieren und wie es richtig geht)

Gegen soziale Phobien: So positiv wirken sich fermentierte Lebensmittel aus

Fermentierte Lebensmittel entstehen durch kontrolliertes mikrobielles Wachstum – also einer Erhöhung der Zellzahl – und der Umwandlung von Lebensmittelbestandteilen, die durch die Umbildung von Stärke in Einfachzucker entstehen. Diese Nahrungsmittel bieten viele gesundheitliche Vorteile, die bei sozialen Angststörungen positive Effekte erzielen können, so die Studie. So begünstigen diese einen stabilen Blutzuckerspiegel, gesunde Haut und haben eine stimmungsaufhellende Wirkung. Das Ergebnis der Untersuchung zeigte demnach eindeutig: Je höher der Anteil fermentierter Lebensmittel bei den Probanden war, desto geringer fielen die Symptome einer sozialen Angst aus. Am signifikantesten zeigte sich der Effekt bei Menschen, die aufgrund einer genetischen Veranlagung erblich zu einer sozialen Angststörung neigen.  

So sind die Forscher bei der Studie vorgegangen

Bei der US-Studie sollten 700 Studierende darüber Auskunft geben, inwiefern sie an einer sozialen Angst leiden und welche Symptome sich dabei zeigen. Darüber hinaus wurden sie unter anderem zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt, im Speziellen zu dem Anteil fermentierter Lebensmittel, um dem Zusammenhang der Ernährung für die Psyche besser erschließen zu können.


Quellen: GQ.de

Von : GQ.de

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